Diese Grundsätze, die als humane Behandlung von Nutztieren gelten und von über 90 % der Bevölkerung befürwortet werden, definieren die sogenannten “Fünf Freiheiten”.
Verbraucher erwarten, dass Lebensmittelunternehmen diese Standards einhalten. Während viele Branchenführer bereits Maßnahmen ergriffen haben, um die Fünf Freiheiten in ihren Lieferketten zu gewährleisten, ignoriert REWE Group – eigentümerin von Marken wie PENNY, nahkauf und akzenta – diese ethischen Normen.
Vom Eingepferchtsein in überfüllte, verschmutzte Gewässer, in denen die Körper der Fische durch Seeläuse und andere Reizstoffe von Deformationen und offenen Wunden übersät sein können, bis hin dazu, dass sie bei vollem Bewusstsein lebendig aufgeschnitten werden, ermöglichen die REWE Group und ihre Marke PENNY grausame Folter, um pro Mahlzeit ein paar Cent zu sparen.
Diese fragwürdigen Praktiken können unmittelbar zu schwerwiegenden Gesundheitsrisiken für Verbraucher führen.
Meeresfrüchte aus verschmutzten oder überfüllten Zuchtanlagen enthalten mit höherer Wahrscheinlichkeit Giftstoffe oder verbreiten Krankheiten und gefährden damit die Verbraucher. Schlechte Bedingungen in industriellen Anlagen können zudem Wildfische infizieren und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass kontaminierte Meeresfrüchte in die Lebensmittelversorgung gelangen.
Indem die REWE Group es versäumt, diese Praktiken in ihrer Lieferkette zu verbieten, versagt sie nicht nur gegenüber den Tieren, sondern gefährdet auch die öffentliche Gesundheit. Ob es sich um unter dem Label PENNY oder nahkauf verkaufte Produkte handelt – Grausamkeit ist eine verborgene Zutat.
Es ist an der Zeit, dass die REWE Group und PENNY Richtlinien einführen, die diesen grausamen und unsicheren Praktiken ein Ende setzen und die Fünf Freiheiten für Tiere gewährleisten.
Fische und Krebstiere in der Lieferkette von PENNY der REWE Group können einem grausamen Dasein ausgesetzt sein.
Die Tiere in den Fischfabriken, die REWE Group beliefern, werden in überfüllten, schmutzigen Gewässern gehalten. Als Folge davon leiden sie unter Missbildungen und offenen Wunden, die durch Seeläuse und andere Reizstoffe verursacht werden.
Die unhygienischen Bedingungen begünstigen die Ausbreitung von Krankheiten, wodurch ein signifikanter Anteil der Tiere bereits vor der Schlachtung verendet.
Wild gefangene Fische in der Lieferkette von PENNY sind ähnlicher Grausamkeit ausgesetzt. Die REWE Group und PENNY verfügen über keine öffentlich zugängliche Richtlinie, die grausame und ökologisch verheerende Fangmethoden untersagt.
Fangmethoden wie die Schleppnetzfischerei und die Langleinenfischerei verursachen den Tod einer großen Anzahl von Beifangtieren und schädigen lokale Ökosysteme erheblich. Zudem führen diese Methoden zu lang anhaltendem, schmerzhaften Leiden, da die Tiere tagelang in Netzen gefangen sind oder an Haken hängen.
Auch der Schlachtprozess ist von extremer Grausamkeit geprägt. Die REWE Group und PENNY erlauben ihren Lieferanten von Meeresfrüchten, Tiere auf brutalste Weise zu töten, darunter sie bei vollem Bewusstsein lebendig aufzuschneiden, sie bei vollem Bewusstsein lebendig zu kochen, sie langsam ersticken zu lassen oder sie zu Tode zu schlagen.
Die REWE Group und PENNY haben die Macht und die Verantwortung, diese extremen Grausamkeiten in ihrer Lieferkette nicht länger zuzulassen. Die Öffentlichkeit erwartet zu Recht, dass Tiere von diesem sinnlosen Leid verschont bleiben.
Es ist höchste Zeit, dass REWE Group sich den vielen führenden Unternehmen anschließt, die bereits Richtlinien zur Sicherstellung des Tierwohls nach den “Fünf Freiheiten” in ihrer Lieferkette eingeführt haben.
